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Soft Skills

Chaos? Nicht mit Bürokaufleuten

Vertiefung Bürokaufleute
Die wichtigsten Soft Skills von Bürokaufleuten – Datentabelle
Kategorie2026
Zuverlässigkeit, Genauigkeit, Termintreue53.4
Teamfähigkeit, kooperativ 52.0
Selbstständigkeit, selbstständige Arbeitsweise 49.4
Strukturiertes Denken und Arbeiten, Zielorientierung 46.9
Organisationsvermögen 42.6
Kommunikationsstärke, Kommunikationsfähigkeit 41.1
Verantwortungsbewusstsein, eigenverantwortlich, professionell 37.7
Motivation, Eigeninitiative, Engagement 37.1
Gute Umgangsformen, freundliches Auftreten 34.0
Sorgfalt, sorgfältige Arbeitsweise 26.0

Quelle: DEKRA Akademie 2026
Basis: 350 Stellenangebote (Mehrfachnennungen)

Erfolgreiche Bürokaufleute zeichnen sich durch Soft Skills aus, die helfen, auch unter Zeitdruck den Überblick zu behalten. Sie sind oft die Schnittstelle zu anderen Bereichen oder zu Kunden. Unternehmen achten deshalb besonders auf die persönlichen Eigenschaften der Bürokaufleute. In nahezu allen Stellenangeboten gehen sie auf diesen Punkt ein und beschreiben durchschnittlich 5,5 Eigenschaften, die für die jeweilige Stelle wichtig sind. 

Bürofachkräfte übernehmen viele administrative Aufgaben, sie organisieren beispielsweise Termine, bearbeiten Aufträge oder kontrollieren Rechnungen. Hier versteht es sich von selbst, zuverlässig und sorgfältig zu arbeiten. Außerdem sollten die Fachkräfte teamfähig und kommunikativ sein, da sie täglich Kontakt zu Menschen innerhalb und außerhalb des Unternehmens haben. Diese Eigenschaften und gute Umgangsformen stellen reibungslose Prozesse in der Verwaltung sicher. 

Oft bearbeiten Bürokaufleute mehrere Aufgaben parallel. Hier gilt es, auch in hektischen Phasen souverän zu bleiben. Immer wieder betonen Arbeitgeber, dass die Fachkräfte geistig belastbar bzw. stressresistent sein sollten (8,3 %). Obwohl sich die Bürotätigkeiten verändern und Beschäftigte sich immer wieder in neue Software und Prozesse einarbeiten müssen, scheinen Charaktereigenschaften wie Lernbereitschaft oder Neugier und Offenheit nachrangig zu sein (6,9 bzw. 4,6 %).