
Abschlüsse und Berufserfahrung
Der Weg ins Büromanagement
Arbeitgeber legen Wert auf eine fundierte Ausbildung. In allen Anforderungsprofilen gehen sie darauf ein, welchen beruflichen Hintergrund Kandidatinnen und Kandidaten idealerweise haben sollten.
Die Bezeichnungen der ehemaligen Büroberufe haben sich im Sprachgebrauch gehalten, vermutlich schon allein wegen der einfacheren Handhabung. Nicht ganz drei Viertel der Arbeitgeber sprechen allgemein davon, dass Bewerbende „Bürokaufleute“ sein sollten. Damit dürften sowohl Personen mit dem Titel „Kaufmann/Kauffrau für Bürokommunikation“, als auch Fachkräfte, deren Ausbildung schon etwas länger zurückliegt und die unter dieser Bezeichnung eine Stelle suchen, gemeint sein. Auch eine „kaufmännische Ausbildung“ ohne weitere Einschränkung kommt oft als Voraussetzung für die offene Stelle vor.
Mehr als jeder zehnte Arbeitgeber ist offen für alternative Berufswege: Hier können sich auch Interessierte mit einem anderen beruflichen Hintergrund bewerben, sofern sie relevante Kenntnisse und Erfahrungen im Büroumfeld vorweisen können. Für manche der ausgeschriebenen Stellen kommen Jobsuchende mit einer verwandten Berufsausbildung ebenfalls infrage, z. B. Industriekaufleute oder Steuer-, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte. Letztere arbeiten vermutlich bei einem der Arbeitgeber im Bereich Wirtschaft, Steuern und Recht.
Welche Berufserfahrung benötigen Jobsuchende?
Bei der Jobsuche ist einschlägige Berufserfahrung oft von Vorteil (54,6 %). Allerdings erwähnen Arbeitgeber in diesem Zusammenhang häufiger, dass dies „wünschenswert“ ist (24,0 %). Das lässt darauf schließen, dass sie unter Umständen auch Bewerbungen von Fachkräften akzeptieren, die noch am Anfang ihrer Berufslaufbahn stehen. Bei nicht ganz jeder zehnten Stelle ist ein Quereinstieg möglich (9,1 %). Dabei dürfte es sich meistens um jene Jobangebote handeln, bei denen anstelle eines kaufmännischen Berufsabschlusses relevante Erfahrung seitens der Bewerbenden ausreicht.

