
Arbeiten in der Branche
Neue Impulse von außen
Neue Prozesse, Markteilnehmer und Technologien verändern das Arbeiten im Verteidigungssektor. Der Stellenabbau in anderen Branchen kommt dem Recruiting im Verteidigungssektor entgegen. Immer wieder machen Arbeitgeber den Beschäftigten von Unternehmen mit Personalabbau ein Übernahmeangebot oder übernehmen sogar ganze Produktionsstandorte. Ein Beispiel hierfür ist Rheinmetall, das seine bisher zivilen Automobilstandorte in Weeze und Berlin zu Defence-Produktionsstandorten umbaut.
Unternehmen der Verteidigungsindustrie können von anderen Wirtschaftsbereichen lernen, insbesondere vom Automobilsektor, die schon lange mit modernsten Produktionsprozessen, hohen Stückzahlen oder Lean-Konzepten arbeiten. Know-how und Erfahrungen, die die Fachkräfte dann in ihrem neuen Arbeitsumfeld einbringen können. Arbeitgeber im Verteidigungssektor schätzen dieses Wissen sowie die neuen Sichtweisen und Perspektiven, die branchenfremde Mitarbeitende mitbringen.
„Sowohl in der Arbeitsweise als auch in der grundsätzlichen Einstellung sehen wir eine wechselseitige Beeinflussung. Das bestätigt unsere Auffassung, dass Diversität für das Miteinander, aber auch für die Arbeitsergebnisse der Projektteams sehr hilfreich ist. Erste Beispiele zeigen, dass sich die Erfahrungen aus anderen Branchen belebend auf die Teams auswirken.“
Inka Tews,
Personalvorständin,
Hensoldt AG

